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Sechzehn Ortsteile zwischen dem Wasser und dem Monte Baldo: Hier ist der See am tiefsten und der Berg fällt senkrecht zum Ufer ab.
Brenzone sul Garda ist nicht ein einziges Dorf: Es ist eine Kette aus sechzehn Ortsteilen, die sich entlang des Ufers aufreihen, von Castelletto bis Assenza, von Magugnano bis Porto. Jeder hat seinen eigenen kleinen Hafen, seinen Platz, seine Kirche. Dazwischen hält eine Uferpromenade direkt am Wasser sie alle zusammen.
Dahinter erhebt sich der Monte Baldo, der „botanische Garten Europas“: Auf wenigen hundert Metern gelangen Sie von Olivenbäumen zu Kastanien, von Kastanien zu Weiden. Davor liegt die tiefste Stelle des Gardasees — über 340 Meter —, die das Wasser selbst im August klar und kühl hält.
Die wahre Entdeckung liegt jedoch weiter oben: Campo di Brenzone, ein mittelalterliches Bauerndorf, das unversehrt geblieben ist und nur zu Fuß in etwa zwanzig Minuten vom Ufer aus zu erreichen ist. Steinhäuser, gepflasterte Gassen, die kleine Kirche San Pietro in Vincoli mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Kaum noch jemand wohnt hier: Es ist ein Stück des 15. Jahrhunderts, schwebend über dem See.
Ein mittelalterliches Dorf aus Stein, nur zu Fuß durch die Olivenhaine erreichbar. Zwanzig Minuten bergauf für fünfhundert Jahre zurück in der Zeit.
Ein ebener Weg verbindet die Ortsteile dicht am Wasser: ideal bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, ohne Autos und ohne Eile.
Wanderwege, Almhütten und steile Ausblicke. In einer Stunde gelangen Sie vom Steg auf tausend Meter Höhe, mit dem ganzen See zu Ihren Füßen.

Fahren Sie früh am Morgen vom Steg hinaus: Wenn der See spiegelglatt ist, spiegelt sich der Baldo zur Gänze. Es ist der schönste Moment des Tages.
Übernachten Sie in Brenzone und erreichen Sie diesen und die anderen Orte am See – auch übers Wasser.