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Das meistfotografierte Dorf am Gardasee: mittelalterliche Gassen, die Scaliger-Burg hoch über dem Wasser und die sich drehende Seilbahn auf den Monte Baldo.
Malcesine ist genau das, was sich alle vorstellen, wenn sie an den Gardasee denken: ein Labyrinth aus Steingassen, das vom kleinen Hafen emporsteigt, und ganz oben das Skaligerburg, das auf einem in das Wasser ragenden Felssporn thront. Goethe wurde hier 1786 beim Zeichnen als vermeintlicher Spion verhaftet: Er erzählt es selbst in seiner Italienischen Reise.
Vom Ort führt die Seilbahn auf den Monte Baldo, deren Kabinen sich während der Fahrt um die eigene Achse drehen: In zehn Minuten geht es von 90 auf 1.760 Meter hinauf, und der See breitet sich darunter aus wie eine Landkarte. Oben Wanderwege, Gleitschirmfliegen und — im Winter — die Pisten.
Der alte Hafen, der Palazzo dei Capitani mit seiner venezianischen Loggia, die Plätzchen, die sich plötzlich auftun: Malcesine erkundet man zu Fuß, ohne Karte, indem man sich einfach treiben lässt.
Turm, Wehrgänge und der Ausblick, der Goethe verzauberte. Im Inneren das naturkundliche Museum des Baldo und des Gardasees.
Sich drehende Kabinen bis auf 1.760 Meter. Oben: Wanderwege, seltene Blütenpracht und der ganze See zu Ihren Füßen.
Hölzerne Boote, pastellfarbene Häuser und die venezianische Loggia des Palazzo dei Capitani. Der fotogenste Ort am See.

Fahren Sie am späten Nachmittag mit der Seilbahn hinauf: Das Licht ist warm, die Menge hat sich gelichtet und der Sonnenuntergang vom Baldo ist die Fahrt wert.
Übernachten Sie in Brenzone und erreichen Sie diesen und die anderen Orte am See – auch übers Wasser.