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Zwei Orte in einem, mit einem Tal alter Papiermühlen und der Fähre, die es mit dem Veroneser Ufer verbindet.
Toscolano und Maderno sind zwei zusammengewachsene Orte. Maderno hat den Strand, den Hafen und die romanische Kirche Sant’Andrea aus dem 12. Jahrhundert mit ihren geschnitzten Kapitellen und dem rosafarbenen Marmor. Toscolano hingegen besitzt etwas am See Einzigartiges: die Papiermühlental.
Es ist eine enge Schlucht, in der siebenhundert Jahre lang Papier hergestellt wurde: Dutzende Werkstätten entlang des Baches, heute teils Ruinen, teils Museum. Man durchwandert sie zu Fuß, zwischen efeuüberwucherten Steingebäuden, kleinen Wasserfällen und Becken. Ein selbst im Hochsommer kühler Ort und auf seltsame Weise ergreifend.
Von Maderno legt die Fähre nach Torri del Benaco ab: die einzige, die auch Autos über den See befördert.
Siebenhundert Jahre Werkstätten entlang eines Bachs, heute Museum und Wanderweg. Kühl, grün und überraschend.
Romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert aus rosa Marmor, mit behauenen Kapitellen. Klein und kostbar.
Die direkte Verbindung zum Veroneser Ufer: eine halbe Stunde Fahrt, Autos inbegriffen.

Die Papiermühlental ist der richtige Ausflug an einem heißen Tag: Sie liegt im Schatten, überall gibt es Wasser und man geht auf ebenem Weg.
Übernachten Sie in Brenzone und erreichen Sie diesen und die anderen Orte am See – auch übers Wasser.