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Ein Ort, eingebettet zwischen Fels und Wasser, mit den nördlichsten terrassenförmigen Zitronengärten der Welt.
Limone schmiegt sich zwischen Felswand und See: Es gab keinen Platz, also schuf man ihn sich selbst. Die terrassierten Zitronengärten — Steinmauern, hoch aufragende Pfeiler, Holzbretter, die im Winter die Pflanzen verschlossen — sind die nördlichsten der Welt, in denen jemals Zitrusfrüchte im kommerziellen Maßstab angebaut wurden. Die Limonaia del Castèl wurde restauriert und kann besichtigt werden: eine landwirtschaftliche Architektur, die einem Tempel gleicht.
Die Altstadt ist ein Gewirr aus Gassen und Treppen, die zum kleinen Hafen hinabführen, mit dicht aneinandergedrängten Häusern. Bis in die 1930er-Jahre war sie nur mit dem Boot erreichbar: Die Straße, die Gardesana Occidentale, wurde mit Tunneln und steil über dem Wasser liegenden Fensteröffnungen in den Fels gehauen.
Eine Kuriosität: Die Einwohner von Limone sind weltweit berühmt für eine genetische Mutation — das Apolipoprotein A-1 Milano —, die die Arterien schützt und seit Jahrzehnten von Kardiologen erforscht wird.
Terrassen, Pfeiler und der Duft der Zitrusfrüchte, mit dem See darunter. Ein restauriertes Stück landwirtschaftlicher Archäologie.
Gassen, Treppen und der kleine Hafen. Bis vor neunzig Jahren war er nur auf dem Wasserweg erreichbar.
Ein an den Felsen über dem Wasser gehängter Steg in Richtung Riva. Spektakulär und schwindelerregend.


Nehmen Sie die Fähre ab Malcesine: In zwanzig Minuten sind Sie in Limone und ersparen sich die gesamte Fahrt um den See.
Übernachten Sie in Brenzone und erreichen Sie diesen und die anderen Orte am See – auch übers Wasser.